Emissionen reduzieren

Emissionen reduzieren in der IT mit diesen Mitteln und Methoden

Der Klimawandel und seine Folgen stellen Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. Wollen sie klimaneutral werden, müssen sie vermeidbare Treibhausgas-Emissionen senken – beispielsweise, indem sie auf erneuerbare Energien umsteigen sowie Produktion und Lieferkette dekarbonisieren. Gleichzeitig ist es notwendig, dass Firmen klima-effizienter arbeiten und dafür ihre Prozesse entsprechend anpassen.

Interview: „Klimaneutralität ist für Google nur ein erster Schritt“

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Interview mit der Sustainability-Expertin Jennifer Werthwein, Sustainability Evangelist, Google Deutschland.

Insbesondere bei der IT-Infrastruktur gibt es dazu viele Möglichkeiten. Die Digitalisierung kann Unternehmen unterstützen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern und die Energieeffizienz zu steigern. Informations- und Kommunikationstechnologie werden dann so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich genutzt. Umgekehrt kann der Einsatz von IT-Lösungen helfen, Energie zu sparen. Das führt im besten Fall obendrein dazu, dass Kosten reduziert werden und Unternehmen agiler arbeiten.

Den Stromverbrauch in der IT senken

Server, PCs, Notebooks, Drucker, Router, Netzwerk-Switches und andere Geräte sind in Unternehmen ständig im Einsatz – entsprechend viel Energie benötigen sie. Wollen Firmen den Energiebedarf ihrer IT-Infrastruktur reduzieren, können sie an vielen Stellschrauben drehen. Sinnvoll ist es, den Ist-Zustand der IT zu überprüfen und den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Zudem kann bei der Neuanschaffung auf eine höhere Energieeffizienz geachtet werden. Mithilfe der Optimierung und Automatisierung von IT-Prozessen können Systemressourcen zudem optimal ausgenutzt werden. Auch ein zentrales Daten- und Dateimanagement hilft, Energie zu sparen.

Aber was in der Theorie einfach klingt, ist es in der Praxis oft nicht – beispielsweise im Rechenzentrum. Denn während einerseits Energie gespart werden soll, steigen andererseits die Anforderungen, etwa bei Leistung, Ausfallsicherheit und Security.

Mehr Nachhaltigkeit durch die Cloud

Ein On-Premises-Rechenzentrum benötigt nicht nur Hardware, sondern auch ausreichende Kühlung sowie eine Stromversorgung, die rund um die Uhr läuft. Cloud-Computing macht diesen Aufwand überflüssig: Statt Server, Speicher und Anwendungen im eigenen Haus zu betreiben, mieten Unternehmen diese bei einem Provider an – die Aufwände fallen dann dort an.

In einem großen Rechenzentrum ist in der Regel ein effizienterer Betrieb möglich und Ressourcen können besser ausgenutzt werden. Kein Wunder, dass über 70 Prozent der deutschen Firmen davon ausgehen, dass die Cloud einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz leisten kann. Allerdings gibt es auch Fallstricke.

Dekarbonisierung im Unternehmen: Emissionen senken, aber wie?

Fossile Energieträger machen in Unternehmen den weitaus größten Teil der CO₂-Emissionen aus. Um sie kurz- oder mittelfristig durch dezentrale und erneuerbare Energien zu ersetzen, ist eine Dekarbonisierung notwendig. Google hat dazu einen Bericht über digitale Dekarbonisierung veröffentlicht.

Nur mithilfe effizienter Technologien und Methoden können Emissionen vermieden und reduziert werden. Mögliche Mittel sind etwa eine Elektrifizierung oder eine Steigerung der Energieeffizienz.

Doch welche Kosten kommen dabei auf Unternehmen zu, was fordern Gesetzgeber oder Investoren und wie sollten die ersten Schritte aussehen? CIOs benötigen in jedem Fall eine Dekarbonisierungs-Strategie.

Was das Energieeffizienzgesetz von Rechenzentren verlangt

Was das Energieeffizienz-gesetz von Rechenzentren verlangt

Rechenzentren stehen im Zentrum der Digitalisierung – und sind für den Umbau zu einer nachhaltigen IT-Nutzung entscheidend. Werden sie energieeffizienter betrieben, verbessert sich gleichzeitig der ökologische Fußabdruck digitaler Lösungen in Unternehmen.

Das weiß auch die Politik: Der Bund möchte mit seinem Energieeffizienzgesetz Rechenzentren in Deutschland verpflichten, ihren Energiebedarf ab 2024 drastisch zu drosseln. Bis zu 50 Prozent sollen sie bis 2024 mit erneuerbaren Energien decken, ab 2027 sollen es 100 Prozent sein. Obendrein müssen sie laut Gesetzentwurf mindestens 30 Prozent der Abwärme einer nachhaltigen Nutzung zuführen. Doch die Betreiber stellt das vor massive Herausforderungen.

Nachhaltigkeit: Gesetze, Regularien, Umsetzungsempfehlungen

Welche bestehenden und kommenden Gesetze für Nachhaltigkeit in Unternehmen Sie kennen sollten, wie Sie diese Regularien auf ganzer Linie solide umsetzen, dabei höhere Effizienz und niedrigere Kosten dank optimierter Energie- und Ressourcen-Nutzung erzielen und sich gegen die finanziellen Folgen von wachsenden Umweltgefahren absichern: Das lesen Sie in diesem Whitepaper.

Emissionen reduzieren: Google als Vorreiter beim Ökostrom

24 Rechenzentren betreibt Google weltweit, davon sechs in Europa. Sie sorgen dafür, dass die Dienste des Konzerns rund um die Uhr funktionieren – von den Cloud-Services für Unternehmen bis hin zu anwenderbezogenen Services wie Gmail und Maps. Den Strombedarf in allen Zentren deckt Google seit 2017 mithilfe von Ökostrom ab. Welche Rolle spielt der Energieverbrauch für einen Konzern wie Google?

Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Google Geschäftsphilosophie

Report: Wie digitale Lösungen den Klimaschutz in Deutschland voranbringen