IT-Resilienz
Digitale Widerstandsfähigkeit in unsicheren Zeiten
Die CrowdStrike-Katastrophe hat es schonungslos bewiesen: Ein einziges fehlerhaftes Update kann die IT-Welt aus den Angeln heben – Flughäfen standen still, Banken mussten schließen, Krankenhäuser arbeiteten im Notbetrieb. Der Gesamtschaden belief sich auf fünf Milliarden Dollar. Kein Einzelfall: Laut „Global Cybersecurity Outlook 2025“ sehen 54 Prozent der Firmen in Lieferkettenrisiken ihr größtes Sicherheitsproblem.
Aber wie schützt man sich konkret? Wie erkennt man kritische Abhängigkeiten, bevor sie zum Problem werden? Welche Notfallpläne funktionieren tatsächlich, wenn nichts mehr geht? Und wie verkürzt man die durchschnittlichen 22 Tage Wiederherstellungszeit nach Ransomware-Angriffen? Wir haben IT-Leiter befragt, die solche Krisen gemeistert haben. Ihre Erfahrungen und Tipps finden Sie in unserer Rubrik „IT-Resilienz“.
NIS 2 in Deutschland: Anleitung zur Cybersecurity-Compliance für Unternehmen
Die EU-Richtlinie NIS 2 verändert die Spielregeln der Cybersicherheit grundlegend und betrifft mehr Unternehmen, als viele ahnen. Denn nicht nur große Konzerne und kritische Infrastrukturen, sondern auch deren Zulieferer müssen bald strenge Sicherheitsstandards erfüllen. Manche Unternehmen tun auch gut daran, heute schon NIS-2-ready zu sein, denn bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu zehn Millionen Euro. Auf dem IT Summit by Heise 2024 stellte NIS-2-Experte Alexander Kohler den aktuellen Stand der Umsetzung vor. Erfahren Sie, ob Ihr Unternehmen betroffen ist und welche Maßnahmen jetzt notwendig sind.
IT-Diagnosedaten gefährden Sicherheit und Compliance
Software-Abstürze treten im IT-Betrieb immer wieder auf. Die dabei automatisch erstellten Crash-Dumps, Log-Dateien und Trace-Aufzeichnungen enthalten wertvolle Informationen für die Fehleranalyse. Allerdings bergen sie auch erhebliche Risiken. In diesen IT-Diagnosedaten können sich sensible Informationen wie Passwörter, IP-Adressen und Sicherheitsschlüssel befinden, was sie zu einem beliebten Ziel für Cyberkriminelle macht. Aus Datenschutzsicht sind IT-Diagnosedaten ebenfalls problematisch. In vielen Fällen enthalten sie personenbezogene Informationen, deren Verarbeitung gegen die DSGVO verstößt. Dies kann für Unternehmen zu Bußgeldern, Schadensersatzforderungen und Reputationsschäden führen. Erfahren Sie, wie Sie diese Daten entschärfen, ohne ihren Nutzen für den Support einzuschränken.
Homeoffice sicher gestalten: VPN, SASE & Zero Trust
Sicherer Fernzugriff spielt für Unternehmen eine immer wichtigere Rolle, doch klassische VPNs stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Neue Ansätze wie Secure Access Service Edge (SASE) und Zero Trust bieten mehr Sicherheit und Flexibilität. Der Artikel gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Lösungen und bietet wertvolle Tipps für die Einführung. Neben der Sicherheit sind auch gesetzliche Vorgaben und die Performance entscheidend. Erfahren Sie, wie Sie Ihre IT-Infrastruktur fit für Remote Work machen und welche Technologien in Zukunft in den Fokus rücken werden.
AWS-Sicherheit: Effektive Maßnahmen gegen Cyberangriffe
Amazon Web Services (AWS) dominiert den Cloud-Markt, doch die Sicherheit in der Cloud verantwortet der jeweilige Kunde. Fehlkonfigurationen und unsichere Praktiken verursachen oft Datenverluste. Dieses Whitepaper beleuchtet Angriffsvektoren auf S3-Buckets, Risiken durch exponierte Zugangsdaten in Code-Repositories und Gefahren durch Server-Side Request Forgery (SSRF). Es zeigt auf, wie Unternehmen ihre AWS-Infrastruktur und Administrationszugänge besser absichern. Der Fokus liegt dabei auf praktischen Gegenmaßnahmen und der Bedeutung sicherer Administrationswege, um Cyberangriffen vorzubeugen und Datenlecks zu verhindern.
Desinformation: So schützen Sie Ihr Unternehmen effektiv
Desinformationskampagnen bedrohen Firmen: Gezielte Fake News und Stimmungsmache richten verheerenden Schaden an – von Rufschädigung bis Umsatzeinbruch. Doch wie erkennen Unternehmen die Gefahr und wie können sie sich effektiv schützen? Dieser Beitrag zeigt, welche Rolle dabei Technologien wie KI spielen, warum auch der Faktor Mensch entscheidend ist und mit welchen Strategien und Prozessen Organisationen Resilienz aufbauen. Denn im Kampf gegen Desinformation sind Wachsamkeit und Prävention der Schlüssel – damit aus Unternehmen wehrhafte Bollwerke gegen die Lügen im Netz werden.
Zero Trust: Europas Weg zu sicheren IT-Architekturen
Die klassische Firewall hat ausgedient – moderne Arbeitsformen sprengen den Perimeter, Cloud-Dienste unterlaufen ihn. Zero Trust kehrt das Sicherheitsparadigma um: „Never trust, always verify“ – das System prüft kontinuierlich jeden Zugriff. Europäische Ansätze integrieren dabei DSGVO-Anforderungen und stärken die digitale Souveränität.
Mikrosegmentierung verhindert laterale Bewegungen, Multi-Faktor-Authentifizierung schützt vor Passwortdiebstahl, feingranulare Zugriffsrechte begrenzen den Datenzugriff. Die lückenlose Protokollierung liefert Compliance-Nachweise und unterstützt Forensiker nach Sicherheitsvorfällen.
Der Weg zu Zero Trust verläuft in vier Schritten: Assets erfassen, Pilotprojekte starten, kritische Systeme priorisieren und kontinuierlich anpassen. So gewinnen Unternehmen nicht nur Sicherheit, sondern auch Unabhängigkeit von außereuropäischen Technologieanbietern.
Cyberversicherungen: IT-Restrisiken finanziell absichern
Rekordschäden durch Cyberkriminalität: 266,6 Milliarden Euro Gesamtverlust erlitt die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 – davon 178,6 Milliarden Euro durch direkte Cyberangriffe. Trotz ausgefeilter Sicherheitskonzepte bleibt ein finanzielles Restrisiko, das existenzbedrohende Ausmaße annehmen kann.
Der Cyberversicherungsmarkt boomt, doch die Hürden steigen: Versicherer prüfen IT-Sicherheitskonzepte akribisch und lehnen fast ein Drittel aller Anträge ab. Erfolgreiche Antragsteller erhalten neben finanzieller Absicherung auch praktische Hilfe durch Forensiker und Krisenexperten im Fall erfolgreicher Angriffe.
Der Beitrag analysiert Leistungsumfang und Grenzen von Cyberpolicen und zeigt, wie Unternehmen durch souveräne IT-Infrastrukturen bessere Versicherungskonditionen erzielen und gleichzeitig ihre digitale Widerstandsfähigkeit stärken können.
Souveräne Lieferketten: So reduzieren Sie IT-Abhängigkeiten
Der CrowdStrike-Vorfall im Juli 2024 legte weltweit Unternehmen lahm und verursachte Milliardenschäden. Die Bilanz ist alarmierend: 54 Prozent der Organisationen sehen in Lieferkettenrisiken das Haupthindernis für ihre Cyber-Resilienz, während jedes dritte kleinere Unternehmen offen zugibt, für digitale Angriffe schlecht gerüstet zu sein.
Digitale Souveränität erfordert systematisches Handeln: Prozessanalysen decken kritische Abhängigkeiten auf, Multi-Cloud-Strategien verhindern Vendor-Lock-ins – und Zero-Trust-Architekturen schließen Sicherheitslücken konsequent.
Der Schlüssel liegt in fünf praxiserprobten Schritten: kritische Prozesse identifizieren, Abhängigkeitskarten erstellen, strategisch diversifizieren, Notfallpläne testen und kontinuierlich anpassen. Wer digitale Lieferketten aktiv gestaltet, erreicht mehr Widerstandskraft, kürzere Ausfallzeiten und eine stärkere Verhandlungsposition.
Cyber-Resilienz: Digitale Widerstandskraft für Firmen
Cyberangriffe treffen Unternehmen mit existenzbedrohender Wucht. Die alte Formel „Hauptsache sicher“ funktioniert nicht mehr – stattdessen müssen Organisationen auf digitale Widerstandskraft setzen. Unser Whitepaper zeigt praxiserprobte Strategien für echte Cyber-Resilienz – von technischen Infrastrukturkonzepten über Geschäftskontinuität bis zum Krisenmanagement. Identifizieren Sie kritische Systeme, erkennen Sie Eindringlinge und stellen Sie den Betrieb nach Angriffen rasch wieder her. Cyberkriminelle arbeiten heute professionell wie Unternehmen, während geopolitische Konflikte die Bedrohungslage verschärfen. Experten empfehlen deshalb einen mehrstufigen Schutzansatz mit klaren Verantwortlichkeiten. Schützen Sie, was wirklich wichtig ist – mit einem Ansatz, der technische Maßnahmen mit organisatorischer Vorbereitung verbindet.