EDR-Lösungen gleichen oft einer Blackbox: Kunden verstehen nicht genau, was einen Alarm auslöst. Das französische Unternehmen HarfangLab verspricht Transparenz. Marius Holmer, Geschäftsführer im DACH-Raum, erklärt im Interview, wie der frisch BSI-zertifizierte Anbieter mit europäischer Datenhaltung, offener Technologie und der Wahl zwischen Cloud und On-Premise punktet. Besonders öffentliche Auftraggeber und Betreiber kritischer Infrastrukturen zeigen Interesse an der europäischen Alternative zu US-Lösungen.
Herr Holmer, wie spricht man Ihren Firmennamen richtig aus?
Marius Holmer: Ganz korrekt wäre „Arfang Lab“, aber bei uns in der Firma hat sich eingebürgert, dass alle – auch in Frankreich – das „H“ sprechen, wie in „Holmer“.
Sie sind seit sieben Monaten im Unternehmen. Was macht Ihnen dabei am meisten Spaß?
Marius Holmer: Dass wir den deutschsprachigen Markt komplett neu erschließen. Wir haben das neu aufgebaut und bringen die Marke in den deutschen Markt.
Warum setzen Sie auf ein Partnermodell statt auf Direktvertrieb?
Marius Holmer: Kunden verwenden eineinhalb bis zweieinhalb Prozent ihres Etats für IT-Security. Bei einem 300-Mann-Unternehmen lässt sich leicht ausrechnen: Das reicht nicht für eigene 24/7-Expertise. Deshalb brauchen sie Partner, die lokal verankert sind und die nötige Tiefe mitbringen. Wir liefern die Technologie, der Partner die Dienstleistung vor Ort.
Auf der secIT haben Sie ein deutsches IT-Sicherheitszertifikat erhalten.
Marius Holmer: Das BSI zertifiziert unsere Lösung. Diese Zertifizierung hat für uns einen hohen Stellenwert – gerade bei öffentlichen Auftraggebern und kritischen Infrastrukturen ist das BSI extrem wichtig und angesehen.
Das ganze Interview lesen Sie hier: https://www.heise.de/solutions/harfanglab/endpoint-security-wie-europa-bei-edr-loesungen-aufholt/