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Sovereign Cloud: Gaia-X praktisch umsetzen

Wer Datensouveränität nur am Serverstandort misst, kauft lediglich Sicherheit auf dem Papier. Der CLOUD Act reicht durch jede EU-Fassade hindurch, solange der Anbieter aus einem Drittland kommt. Europa hat nachgelegt: Der Data Act erzwingt seit September 2025 Portabilität innerhalb von 30 Tagen, NIS 2 verschärft die Risikopflichten, und die EDPB-Leitlinien zu Art. 48 DSGVO ziehen einen scharfen Strich unter unklare Drittlandtransfers.

Das Whitepaper übersetzt Gaia-X, das EU Cloud Sovereignty Framework und die einschlägigen Standards in prüfbare Architekturentscheidungen. Es zeigt Ihnen, wie sich Landing Zones konform auslegen lassen, welche Kontrollen pro Architekturschicht greifen und wie ein risikoarmer Migrationspfad aussieht.

Im Zentrum stehen eine Referenzarchitektur mit sechs Schichten für souveräne Cloud-Landschaften, eine strukturierte Marktübersicht europäischer Anbieter, konkrete Hinweise zur Schlüsselhoheit mit BYOK und HYOK sowie ein gestufter Migrationsplan von der Inventarisierung bis zur Governance im Dauerbetrieb.

Für IT-Verantwortliche in regulierten Branchen liefert das Dokument einen prüfbaren Fahrplan – vom Compliance-Regelwerk bis zur belastbaren Architektur.