Servermodernisierung bei Swisscom: mehr Leistung, weniger Verbrauch
Telekommunikationsunternehmen stellen hohe Anforderungen an die Stabilität, Leistungsfähigkeit und Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur. Dabei spielt die Wahl der zugrundeliegenden Server-Hardware eine entscheidende Rolle, wie diese Fallstudie zeigt.
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Die Plattform eines Telekommunikationsanbieters muss täglich Millionen von Gesprächsverbindungen und Textnachrichten verwalten. Die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit, Stabilität und Sicherheit sind daher enorm. Hinzu kommt, dass TK-Unternehmen vermehrt zusätzliche Dienste entwickeln oder mit IT-Dienstleistern kooperieren, um ihr Angebot zu erweitern. So bietet beispielsweise der Schweizer Provider Swisscom neben Mobilfunk-, Festnetz-, Internet- und TV-Anschlüssen auch Netzwerk-, Cloud- und Cybersecurity-Services für Privatnutzer und Unternehmen an.
Den Kern des Swisscom-Netzes bildet die Telco Cloud Infrastructure (TCI), ein vom TK-Ausrüster Ericsson validierter Full Stack, der eine äußerst stabile Umgebung für TK- und IT-Services bereitstellt.
In dieser Fallstudie erfahren Sie, warum sich Swisscom bei der TCI-Ausrüstung für Dell-Server mit AMD EPYC CPUs entschied und welche Erfahrungen das Unternehmen dabei machte.
Lesen Sie unter anderem:
- Wie Swisscom durch den Umstieg auf Dell-Server mit AMD EPYC CPUs den Stromverbrauch um 24 Prozent senken konnte.
- Warum sich die Menge der virtuellen Prozessoren (vCPUs) nahezu verdoppeln ließ.
- Welche Auswirkungen dies auf die Bereitstellung der Plattform für Drittanbieter hatte.
Originalauszug aus dem Dokument:
„Wir stellen verschiedene Services für B2C und B2B bereit“, sagt Peter Messer, Head of Telco Cloud Infrastructure, Swisscom. „Wir bieten nicht nur Telekommunikation an, sondern sind auch die Nummer eins bei IT-Outsourcing. Die Telco Cloud Infrastructure (TCI) von Swisscom stellt Cloud-Plattformen für die Telekommunikationsverbindung bereit. Auf der TCI- Plattform wird der Mobilfunk-Sprach- und Mobilfunk-Paketkern ausgeführt, hauptsächlich über Ericsson Anwendungen. Wir haben 4.500 Server, auf denen die Gateway-Systeme mit unterschiedlichen OpenStack- und Kubernetes-Ausprägungen laufen.“ „In TCI ist es entscheidend, eine äußerst stabile Umgebung aufrechtzuerhalten“, sagt Rainer Meier, System Architect, Telco Cloud Infrastructure, Swisscom. „In der Schweiz haben wir eine sehr hohe Nachfrage nach zuverlässigen Services. Wir nutzen den von Ericsson validierten Full Stack, der primär aus der Network Functions Virtualization Infrastructure (NFVI) und den Cloud Native Infrastructure Solutions (CNIS) von Ericsson besteht. Dies bedeutet, dass er von Ericsson vollständig getestet und genehmigt wurde. Wir möchten so nah wie möglich an die Empfehlungen von Ericsson herankommen, um die Hardware- und Softwarestabilität hinsichtlich Fehlern, Mängeln und Ausfällen zu optimieren.“ „Zu den Empfehlungen von Ericsson gehörten Server mit AMD EPYC.“