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Digitalisierung und KI: IT-Entscheider werden zu Unternehmensstrategen

Die digitale Transformation und der Siegeszug von KI haben die Rolle von IT-Führungskräften stark verändert. CIOs und andere IT-Entscheider müssen jetzt die Initiative ergreifen und KI-Projekte als Chefsache behandeln.

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen treibt die deutsche Wirtschaft auch 2026 die digitale Transformation voran. Mit zunehmender Digitalisierung verändert sich auch die Rolle von CIOs und anderen IT-Führungskräften. In der traditionellen Welt wurde die IT-Infrastruktur als rein technische Support-Funktion betrachtet, die die eigentliche Geschäftstätigkeit bestmöglich unterstützen musste. Vor allem der Siegeszug von KI definiert das IT-Management jedoch neu: Produktivität, Mitarbeiterzufriedenheit und Sicherheit hängen immer stärker von der IT ab.

IT-Entscheider sind deshalb zu wichtigen Mitgliedern und Beratern im strategischen Management geworden. Das zeigt sich nicht zuletzt auch an veränderten Berichtspflichten und Verantwortlichkeiten – wie aktuelle Umfragen zeigen, sind IT-Führungskräfte zunehmend der obersten Führungsebene unterstellt und übernehmen umfassendere strategische Aufgaben. 

Wie IT-Verantwortliche ihrer neuen Rolle gerecht werden

Für CIOs und andere IT-Führungskräfte gibt es vor allem drei wichtige Ansatzpunkte, um ihre neue Aufgabe erfüllen zu können:

1. KI-Projekte richtig priorisieren:

Branchenanalysen zufolge tragen die allermeisten KI-Projekte wenig bis gar nichts zur Erreichung der Geschäftsziele bei. IT-Verantwortliche müssen KI daher klarer positionieren und von vornherein ihre Auswirkungen auf den Geschäftserfolg berücksichtigen.

Das sind nur einige der Fragen, die vor einer Entscheidung für den KI-Einsatz beantwortet werden sollten.

2. Das Rechenzentrum KI-fähig machen:

Eine zukunftssichere IT-Infrastruktur ist die Grundlage für erfolgreiche KI-Projekte. Viele Unternehmen scheitern jedoch an veralteter Hardware, die den Anforderungen moderner KI-Workloads nicht gewachsen ist. IT-Verantwortliche sollten daher auf Serverprozessoren wie die AMD EPYC CPUs setzen, die herausragende Performance mit hoher Energieeffizienz und geringen Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) vereinen. Durch den Umstieg auf Server mit AMD EPYC 9005 CPUs lässt sich beispielsweise die Zahl der für dieselbe Leistung benötigten Racks um bis zu 88 Prozent senken. Die von AMD bereitgestellten Tools zur TCO-Berechnung und Serverkonfiguration unterstützen Unternehmen dabei, Produkte anhand ihrer Anforderungen zu vergleichen, um die Modernisierung zu erleichtern.

Mit AMD EPYC Server-CPUs der 5. Generation lassen sich KI-Workloads wie Mustererkennung, Bildanalyse oder Empfehlungssysteme, aber auch kleinere Sprachmodelle mit bis zu 13 Milliarden Parametern kosteneffizient und flexibel ausführen. Für das Training und die Optimierung großer Sprachmodelle (Large Language Models, LLM) sind allerdings spezielle KI-Beschleuniger wie die AMD Instinct MI350-Serie notwendig. Mit bis zu 288 GB High-Bandwidth Memory (HBM) können diese GPUs LLMs mit bis zu 144 Milliarden Parametern auf einem einzigen Beschleuniger-Modul verarbeiten.

3. Die Belegschaft begeistern:

KI-Projekte scheitern oft nicht an der Technik, sondern an mangelnder Akzeptanz oder fehlendem Know-how. IT-Verantwortliche müssen daher frühzeitig und transparent kommunizieren, welche KI-Projekte geplant sind, wie sich die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter durch den KI-Einsatz verändern werden und welche Vorteile damit verbunden sind.

Fazit: IT-Führung ist eine strategische Aufgabe

In einer Welt, die zunehmend von digitalen Technologien und künstlicher Intelligenz geprägt ist, wird eine leistungsfähige, flexible und sichere IT-Infrastruktur zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Es ist daher nur konsequent, dass CIOs und andere IT-Verantwortliche vermehrt in die Geschäftsführung eingebunden werden und unternehmerische Verantwortung übernehmen.

Um dieser Rolle gerecht zu werden, müssen IT-Entscheider KI-Projekte klar an geschäftlichen Zielen ausrichten. Nicht jeder KI-Einsatz lohnt sich, wie die Beispiele von Gartner zeigen. Viele werden zudem um eine Modernisierung ihres Rechenzentrums nicht herumkommen. Server und KI-Beschleuniger mit hoher Leistungsdichte und Energieeffizienz wie die AMD EPYC CPUs und AMD Instinct GPUs ermöglichen es, auch bei engen Kapazitäts- und Budgetvorgaben hohe Performance-Gewinne zu erzielen. Und schließlich darf der Faktor Mensch nicht vergessen werden: Nur wenn betroffene Mitarbeiter frühzeitig eingebunden, transparent informiert und ausreichend geschult werden, lassen sich KI-Pilotprojekte gewinnbringend in den Produktivbetrieb übersetzen.